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Vita und ErfolgeWerner Bergmann

Werner Bergmann
Pferdewirtschaftsmeister 
geb. am: 11.06.56
selbstständig seit: 1996

                                                                     

Werner Bergmann – erfolgreich als Ausbilder für Reiter und Pferd seit über 35 Jahren Pferde und Reiter von Basisprüfungen bis hin zum schweren Dressursport zu fördern hat sich Werner Bergmann zur Lebensaufgabe gemacht, die er mit Freude und Erfolg ausfüllt. Die Ausbildung zum Bereiter in der Deutschen Reitschule in Warendorf unter Günter Festerling und dessen spätere weitere Vorbereitung auf die Prüfung zum Pferdewirtschaftsmeister bildeten die Grundlage seiner Laufbahn. Zu seinen Ausbildern zählen darüber hinaus Harry Boldt und Udo Lange.

Als Reiter:
Seit Ende der 70er Jahre feierte er selbst Erfolge im Sattel. Zu den Höhepunkten seiner Karriere zählen der internationale Intermediaire II-Sieg in Lipica (Slovenien) 1982, mit dem von ihm selbst ausgebildeten Golan 2, der Bundeschampionatssieg 1989 mit Pink Floyd aus dem Hause Wadenspanner und die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft und der 6. Platz im Gesamtklassement mit Souverän. Aber auch heute lassen die Siege nicht auf sich warten: Zum Jahresabschluss 2015 siegte er mit Diorisimmo in Intermediare II, Grand Prix und Grand Prix Special und auch 2016 erreichte das Paar Platzierungen in dieser Klasse.

Als Trainer:
Zu Österreichischen und Luxemburgischen Staatsmeistern, Landesmeistern in Oberösterreich, Rheinland-Pfalz, Schwaben, Europa- und Weltmeisterschaftsteilnehmern und Teilnehmern an Deutschen Meisterschaften hat Werner Bergmann seine Schülerinnen und Schüler gecoacht. Genauso aber haben seine Schüler unter seiner Leitung die ersten Schritte im Turniersport absolvoiert: die Prüfung für das Kleine Reitabzeichen ebenso wie ihre ersten Starts in E- und A-Dressuren. Er steht Reitern jeglichen Alters und Ausbildungsstandes mit Rat und Tat als Trainer zur Seite.

Blick für Nachwuchstalente:
Damit aber nicht genug. Erfolgreich ist er seit vielen Jahren auch als Entdecker talentierter Nachwuchspferde unterschiedlichen Alters. Prominentestes Beispiel ist Europameister, Weltmeister und Olympasieger Farbenfroh unter Nadine Capellmann. Als Fohlen kam der spätere Bayerische und Süddeutsche Champion Rolex Royal in seinen Besitz, den er selbst von Jungpferdeprüfungen bis zur Schweren Klasse förderte und erfolgreich vorstellte. Heute ist der Fuchs v. Rosso di Sera unter Henning Lehrmann auf S***-Niveau erfolgreich. Zudem hat er auf der Süddeutschen Körungen mehrere Prämienhengste gestellt, ebenso die Reservesiegerin der Bayerischen Landesschau Pik Feine B – allesamt als Fohlen erworben.

2015

übernimmt er das Training bei Marburg Dressage. Yeliz Marburg ist siegreich bis S***-Dressur und hat unter seiner Riege auch bereits internationale Erfolge verbucht. Ferdinand Fabian Fisch ist nach Siegen in Intermediaire I und Sankt Georg auch in S***-Prüfungen und Grand Prix erfolgreich. Der 6-jährige Zadetto war unter Ferdinand Fisch bei der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde erfolgreich am Start und kann 7-jährig (in 2016) Siege und Platzierungen in S* und S** vorweisen.
  
Lea Pointinger wird mit Gino erneut Österreichische Staatsmeisterin der Jungen Reiter.
Der von ihm ausgebildete Diorisimmo siegt unter seinem Sattel in Intermediaire II, Grand Prix und Grand Prix Special.

1996

macht er sich selbständig und ist hoch erfolgreich als Ausbilder von Reiter und Pferd von der Klasse E bis Grand Prix, von Jungpferdeprüfungen bis zur schweren Klasse.
  
Den Startschuss in die Selbständigkeit markiert ein besonderes Ereignis: Der Verkauf von Farbenfroh, dem späteren Europameister, Weltmeister und Olympiasieger unter Nadine Capellmann. Werner Bergmann hat ihn 3-jährig erworben und gefördert, ehe er 6-jährig über Klaus Balkenhol an die   Dressurreiterin geht, die noch im selben Jahr das Bundeschampionat mit ihm gewinnt.

Jan 1993 –   Okt 1995

Trainer und Ausbilder im privaten Turnierstall   Wirths, Mayen
Ganzheitliche Ausbildung von Pferden und Reitern - Förderung der Kinder Marc und Nadine sowie Trainer von Vater Jürgen Wirths
In dieser Zeit fördert Werner Bergmann Souverän W von M bis zum Grand Prix. Mit ihm nimmt er 1995 an den Deutschen Meisterschaften in Gera teil, die er mit Rang 11 im Gesamtklassement und Rang 6 bei den Herren beendet. 1995 wird er zudem Landesmeister in Rheinland-Pfalz. 
Sowohl Marc als auch Nadine gelingt die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaften der Junioren in der Dressur. Marc wird zudem im Springsattel gefördert, was mit der Teilnahme an den Landesmeisterschaften und Siegen in M-Springen belohnt wird.
Jürgen Wirths verbucht mit Werner Bergmann als Coach an seiner Seite 16 S-Dressursiege im ersten Jahr und etwa 60 S-Platzierungen im Folgejahr – er erreicht innerhalb kürzester Zeit die Anforderungen für die Verleihung des Goldenen Reitabzeichens. Kurz nach Bergmanns Abschied wird er mit Souverän W in den deutschen A-Kader berufen. Souveraen W erreicht eine LGS von 174.000 Euro. Jürgen Wirths feiert mit ihm zahlreiche internationale Erfolge, u.a. Platz 4 beim Weltcup-Finale in Göteborg oder den Sieg bei der DM Gesamt Senioren 1998 in Gera und 1999 in Verden.

Okt 1988 –   Dez 1992

Leiter des Dressurstalls im Verkaufsstall Moksel, Buchloe
Weitere reiterliche Förderung von Ralf Schneider im Springen bis zur schweren Klasse, u.a. auch mit der Teilnahme an den Bayerischen Meisterschaften.
Erneut ist er selbst in der Dressur bis zur Klasse S, im Springen bis zur Klasse M hoch erfolgreich. Vier Mal wird er Schwäbischer Meister, 1990 außerdem Bayerischer Vizemeister. 
Mit Markolf gewinnt er innerhalb eines Jahres 10 S-Dressuren, ihn fördert er bis auf Grand-Prix-Niveau, ebenso wie Hmelnik und Kiwian. Mit El Capone, Domfürst und Weltenbummler geht er einen mit Erfolgen   gespickten Weg von Jungpferdeprüfungen bis in die schwere Klasse. El Capone ist mit ihm Vizebundeschampion der 6-jährigen Dressurpferde und ist später unter Ute Kröger-Rück erfolgreich in Intermediaire II.
1989 gewinnt er mit Pink Floyd aus dem Hause Wadenspanner das Bundeschampionat des Deutschen Reitpferdes – erstmals steht ein Bayerisches Pferd an der Spitze.

Okt 1983 - Sept 1988

Reitlehrer beim Reitverein Oelde-Geisterholz
Mit dem Fokus auf Nachwuchs- und Basisarbeit ist der Verein sehr erfolgreich im Jugendbereich bis zu Mannschaftswettkämpfen auf Landesebene. Zu Werner Bergmanns Fähigkeiten gehört auch, talentierte Pferde zu entdecken und zu fördern. So formt er aus dem Mannschaftspferd Pitou 3 einen S-Dressursieger.
Daneben treibt er auch seine Karriere im Springsattel voran: über 100   Platzierungen in Spring- und Springpferdeprüfungen der Kl. A bis M – meist mit Pikeur Fleetwood, der später unter Wolfgang Brinkmann in Nationenpreisen u.a. in Mexiko und Irland an den Start geht.

Jan 1983 – Sep 1983

Leiter und Ausbilder des Gestüts Bladenhorst, Castrop-Rauxel
Über 30 M- und S-Dressur-Platzierungen und Siege mit den Pferden Wehlau und Legend.

1982

Verleihung des Deutschen Reitabzeichens in Gold und erster internationaler Sieg in Intermediaire II in Lipica (Spanien) mit dem von ihm selbst ausgebildeten Golan 2. Mit ihm feiert er zudem zahlreiche Erfolge bis Grand Prix.

Sep 1978 – Dez 1982

Turnier- und Ausbildungsstall Familie Hans Lebek, Hofgut Bissingen, Braubach am Rhein
  

Tätigkeit als Bereiter

1980 Prüfung zum staatlich geprüften Reitlehrer in München-Riem unter Günter Festerling
Zweimal holt er in dieser Zeit den Titel des Dressur-Landesmeisters von Rheinland-Pfalz, ein weiteres Mal den Vizemeistertitel.
1979 Seriensieger in Dresssur Kl. M, Mitte des Jahres bereits erster S-Sieg mit Gasal im Besitz von Gertrud Lebek. Weitere Erfolge stellten sich in Reitpferdeprüfungen, und in Dressuren Kl.  A-M   je nach Pferd ein. Zahlreiche S-Dressurerfolge mit den Pferden Golan 2, Cebel, Famos 22 folgten.
  

Ausbilder von Barbara und Susanne Lebek

Barbara wurde unter seiner Riege zweimal Österreichische Staatsmeisterin und holte Silber und Bronze in der Mannschaft bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter. 
Susanne wurde 1982 Landemeisterin der Junioren und ein Jahr später Deutsche Meisterin der Junioren.

August 1977

Bereiter im   Dressurstall Magarete von Endt, Mettmann
Mit 25 Platzierungen in der Klasse L avancierte er zum „L-Dressurkönig von Mettmann“. Darüber hinaus Dressurerfolge in der Klasse M und mehrere Siege in Reitpferdeprüfungen

ab 1977

Bereiter an der Deutschen Reitschule, Warendorf
Erste sportliche Erfolge: 
Dressur- und Springplatzierungen bis Klasse L in Mannschaftswettkämpfen auf Kreisebene mit dem Reitverein Oelde-Geisterholz, u.a. Teilnahme an der Westfälischen Meisterschaft (M-Springen)

1974

Günter Festerling holt ihn nach der Zwischenprüfung zur Fortsetzung seiner Bereiterausbildung an die Deutsche Reitschule in Warendorf.

1972

Einstieg in die Reitsportszene als Pfleger an der Landesreit- und Fahrschule Vechta.

Seine Schüler brachte er zu:

Landes- und Vizelandesmeisterschaft

Gold-, Silber- und Bronzemedaillen bei Europameisterschaften sowie bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften

Teilnahme an Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde

Goldenes Reiterabzeichen uvm.

Ausgebildete Pferde:

Markolf - 10 S-Erfolge in einem Jahr

El Capone, Weltenbummler und Domfürst - Auszeichnungen in der höchsten Klasse

Pink Floyd - in 4 aufeinanderfolgenden Bundeschampionaten höchstplatziert.

Lantana Camara bis "S" ausgebildet.

Eigene Erfolge:

 

Dressur-Landesmeister von Rheinland-Pfalz

Deutsches Reitabzeichen in Gold (1982)

Bundeschampionatssieg (1989)

Vizemeisterschaft Bayrische Meisterschaften 1990

Schwäbischer Meister von 1988 bis 1992

12. Platz im Gesamtklassement , Deutsche Meisterschaften Gera, 6. Platz Einzelwertung Herren mit "Souverän" (1995)